nachtgedanken

 

Nachtgedanken

 

                    Dein Leben schwer machen,
                    nein das möchte ich nicht,
                    doch leider kenn ich mich und
                    weiss, daß ich es sehr oft tue.

                    Vielleicht, eines Tages, lerne ich,
                    mit dem umzugehen, was das Leben mit sich bringt,
                    um die Hindernisse zu umfahren.

                    Eines Tages gibt es vielleicht eine Weg und
                    wir haben mehr Ruhe und Frieden sowie mehr freie Muse,
                    dass es nur noch DICH und mich gibt.

                                                                         Keine Schwierigkeiten mehr, die unsere Zeit und
                                                                         unsere Kraft kosten. Ein Weg - welcher Dir das Leben
                                                                         einfacher macht, diesen Weg versuche ich zu finden.

                                                                         Diesen Wunsch habe ich ganz tief in mir drin,
                                                                         und eines Tages möchte ich dies gerne vollbringen.

                                                                         © Träumerin März 2001

 

 

                             

                                                                           "Verschlossen" 

                                                                                              Du bist mein, ich bin dein. 
                                                                                                 Dessen sollst du gewiß sein. 
                                                                                     Du bist verschlossen, 
                                                                                 in meinem Herzen: 
                                                                                                    verloren ist das Schlüsselein: 
                                                                      Du musst für immer drinnen sein.

                                                                                                    © Träumerin März 2001

 

                                                              Liebestraum        

          
 
                               
Will dich im Traum nicht stören,
Wär' schad um deine Ruh',
Sollst meinen Tritt nicht hören -
Sacht, sacht die Türe zu!
Schreib' im Vorübergehen
Ans Tor Dir: gute Nacht,
Damit Du mögest sehen,
An Dich hab' ich gedacht
 
 
 
Im Traum
 
Als ich des Abends zur Ruh gegangen,
Besah ich des Liebsten Bildnis bewegt,
Und daß ich davon mich trennen nicht müßte,
Hab' unter das Kissen ich's heimlich gelegt.
 
Das Bild, das ist aber dort nicht geblieben;
Im Traum ist's mir näher und näher gerückt -
Gewandelt zu meinem leibhaftigen Liebchen,
Hat's Küsse mir überall hin ... gedrückt.
 
Das Bild, das ich nachts unterm Kissen geborgen,
Das machte - ob auch der Liebste entfernt -
Daß ich die Küsse der Liebe alle -
Hab' alle ... im Traume ... gründlich erlernt ......
 
 
Wie ich von Dir träume
 
Guten Morgen! Dein war, Lieb, die Nacht!
Ich hab' im Traum mit Dir sie verbracht.
Noch hab' ich keinen Tag gesehn
Wie diesen Traum, so himmlisch, so schön!
Ach, daß eine Stunde schlagen mir möchte,
Die solche Wonne wirklich mir brächte!
 
Der Lenz hat über den Thalesgrund
Einen Teppich gebreitet aus Blumen bunt
Und sandte nach uns den Sonnenschein,
Sandt' aus mit Sang die Vögelein,
Das Heer der zirpenden Cicaden
Unsere Liebe zur Flur zu laden.
 
Wir zogen Hand in Hand hinaus
Ins offne große Gotteshaus;
Und als die Vögel ich gewahrt,
In holder Freiheit traut gepaart,
Die Blumen sah den Kelch erschließen
Dem Blüthenstaub, sich drein zu gießen:
 
Da zog es zu Dir mich auf den Grund -
Und nahe rückte Mund an Mund
Und immer näher ... wie war das süß!
Geschah's, weil das Denken mich verließ? ...
Der Gürtel war entzwei mir gerissen
Und mir kam der Mut: Dich zu küssen ... zu küssen!
 
 
 
HOFFNUNG
 
Wie sehn' ich mir den Lenz herbei
Auf Berge, in die Thäler!
Die Liebe stiehlt die Küsse frei,
Ist Maiengrün ihr Hehler!
 
Dann werden Arm in Arm wir gehn
Hin in die grünen Auen,
Wo stille Gänseblümchen stehn,
Die stumm auf Küsse schauen! -
 
Wir küssen leise dann und laut
Dort bei den grünen Saaten,
Die Lerche, die es hört und schaut,
Die wird uns nicht verraten!
 
Dein Haupt mir in den Schoß dann fällt,
Am Raine dort, am grünen,
Es läßt das blaue Himmelszelt
Herunter die Gardinen ...

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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