kraeuterhexe

 

 

Auf diesen Seiten widmen wir uns der Kunst der Salbenbereitung

sowie Trinkturen und Tees

Zutaten gibt es in Läden wie Spinnrad und colimex

.

SALBENGRUNDLAGE

Du brauchst:

 

Gehe folgendermaßen vor:

  1. Vermische Öl und Wachs in einem Glas und stelle es in ein Wasserbad (z.B. kochendes Wasser in einer Pfanne).
  2. Warte, bis sich das Bienenwachs aufgelöst hat.
  3. Rühre die Mischung um.
  4. Gebe ein paar Tropfen auf einen kalten Teller und lasse es erkalten.
  5. Prüfe, ob die Konsistenz ok ist. Achtung! auf dem Teller scheint es wegen der geringen Menge härter als die Gesamtsalbe.
  6. Ergänze Öl oder Wachs, je nach Testergebnis.
  7. Nehme die Mischung aus dem Wasserbad, sobald du mit der Konsistenz zufrieden bist.
  8. Lasse die Salbe auf Handwärme abkühlen.
  9. Verschließe die Salbe, sobald sie abgekühlt ist.

 

  

Ringelblume Die Ringelblume ist nicht nur als Heilpflanze bekannt, sondern steht auch in vielen Gärten als besonders üppig blühende Zierde.
Ab Juni taucht sie viele Bauerngärten in leuchtendes Orange.

Ihre Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel, was die starke Verbreitung der Ringelblumensalbe erklärt.

Sammelzeit:  Juni - Oktober

 

HEILWIRKUNG:

Die Ringelblumesalbe kann als fettreiche Allroundsalbe eingesetzt werden. Sie eignet sich bei schlecht heilende Wunden, Blutergüssen, Geschwüren, Quetschungen, Zerrungen, Ekzemen .
Traditionell wird sie mit Schweineschmalz hergestellt. Da ich Schweineschmalz jedoch nicht mag, empfehle ich eine Salbe auf Öl-Wachsbasis.

 

 

Lavendel Der wohlduftende Lavendel erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern gedeiht. Dort riecht die ganze Gegend nach Lavendel.
Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen.
Besonders bewährt ist er bei Unruhe und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken.


Sammelzeit: Juli/August

HEILWIRKUNG:  antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Husten, Kreislaufschwäche, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Schlaflosigkeit


 

 

Farn Farn ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. In Urzeiten (Karbon: Vor ca. 350 Mill. Jahren) wurde der Farn so gross, wie heutzutage die Bäume. In schattigen Ecken "entrollt" er sich im Frühjahr spiralig und gibt dann mit seinen grossen fiedrigen Blättern dem Wald bzw. der Schatten-stelle den typischen Flair. Früher wurde der Farn als heilige Pflanze für allerlei magische Zwecke eingesetzt. Äusserlich angewendet ist der Farn ungiftig und wird als Tinktur (aus den Wurzeln) gerne bei Rheuma, Krämpfen und anderen Schmerzen eingesetzt.  

Sammelzeit: Spätsommer (Wurzeln zur Tinktur)
                  Hochsommer (Blätter als Kissen)
  

Heilwirkung: Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, Wadenkrämpfe, Krampfadern, krampfhafte Kopfschmerzen, Äusserlich (z.B. als Kissen mit Blättern): Rheuma, Gicht   

 

 

 

Spitzwegerich Der Spitzwegerich wächst unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen. Wer ihn kennt, erkennt ihn schon im zeitigen Frühjahr an seinen langen schmalen Blättern, die wie Lanzen aus dem Boden schießen.

Er ist ein wichtiges Hustenmittel und hat außerdem gute Fähigkeiten bei der Wundheilung.

Wenn man sich in der freien Natur verletzt hat und hat weder Pflaster noch Desinfektionsmittel dabei, hilft es, ein paar Spitzwegerichblätter zu zerkauen und auf die Wunde aufzulegen. Mit einem unzerkauten Blatt kann man das Ganze bedecken. 

Sammelzeit:   Mai - Oktober / Blätter
HEILWIRKUNG: Bronchitis, Insektenstiche, Katarrhe der oberen Luftwege, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Quetschungen, blutende Wunden  

      

Salbei Der Salbei gehört zu den Kräutern, die im Mittelmeerraum heimisch sind, bei uns aber auch gut gedeihen. An der richtigen Stelle im Garten gepflanzt wuchert er über mehrere Quadratmeter.
Sein Spezialgebiet ist die zusammenziehende und desinfizierende Wirkung.
Dadurch wirkt er gut bei Halsschmerzen und ist bei Halsentzündungen aller Art die Pflanze der Wahl
.

Sammelzeit:

Mai oder September (vor oder nach der Blüte)
BLÄTTER

HEILWIRKUNG:   Kehlkopfkatarrh, Mandelentzündungen,
Mundschleimhaut- und Rachenentzündungen,
Raucherhusten,
starkes Schwitzen

 

Arnika Die Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wohl weil sie vorwiegend in den Bergen wächst. Im Hochschwarzwald und den Vogesen gibt es einige Stellen, in denen sie reichlich vorkommt und die Wiesen leuchtend gelborange überzieht.

Die Arnika ist eine starke Pflanze, die hauptsächlich äußerlich als Tinktur eingesetzt wird.

Achtung! Arnika ist so scharf, daß sie in vielen Fällen am besten verdünnt angewendet wird. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf Arnika. Für die, die sie vertragen ist sie jedoch ein starkwirkendes Mittel bei Verletzungen aller Art.

Sammelzeit: Juli / August (teilweise geschützt) / BLÜTEN

HEILWIRKUNG: Blutergüsse, Gelenkentzündungen, Rheuma, Herzbeschwerden, Krampfadern, Mundschleimhautentzündung, Neuralgien, Quetschungen, Rachenentzündung, Venenentzündung, Verstauchungen, schlecht heilende Wunden, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen

 

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen.

Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich.

Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldiran zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

Sammelzeit: Wurzel: Oktober, Blüten: Juli / August

Bei allen Zuständen von Nervosität, Schlaflosigkeit und vielen psychosomatisch bedingten Krankheiten (z.B. Magengeschwür oder - krämpfe) kann Baldrian als Tee, Tinktur oder Pulver (z.B. Tabletten) eingesetzt werden. Bei Schlaflosigkeit empfiehlt sich vor dem Schlafengehen ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Beifuss und Melisse, der in kleinen Schlucken langsam getrunken wird. Da Baldrian nicht müde macht, kann er auch bei Prüfungsangst eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Baldrianprodukte in jedem größeren Supermarkt. Sie können viele Psychopharmaka ersetzen, weil sie nicht nur ungefährlicher wirken sondern auch nicht süchtig machen.

Wer hat sie nicht, die klasssische Winterdepression?
Die Menschen die darunter leiden sind Legion.
Dabei hat das Ganze hauptsächlich was mit einem Mangel an Sonnenlicht zu tun. Hier springt das
Johanniskraut ein.
Es ist das wichtigste Mittsommerkraut und sammelt in der Zeit des Hochsommers massenhaft Sonnenlicht, um es in seinem roten Farbstoff zu speichern. Dieser rote Farbstoff gibt uns in der dunklen Jahreszeit das Licht der Sommersonnne zurück. Dafür hat es das Licht gespeichert. Daher ist Johanniskraut das wichtigste Kraut gegen Depressionen. Es wirkt sogar im Doppelblindversuch der Schulmedizin.

Sammelzeit: Ende Juni bis September

 

 

ArnikaAuf einer Tour durch die Vogesen habe ich hocherfreut frisch blühende Arnika gefunden. Die meisten Arnikas sind zwar noch nicht soweit, aber ein paar kühne Pflanzen haben ihre Blüten schon entfaltet.

Natürlich habe ich keine der kostbaren Arnikas gesammelt, aber das gekaufte Arnikaspray hat meine Beine nach diesem seltenen Fund besonders gut erfrischt.

 

 

 

 

 

 

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